
Bolzplatz in Hassels an der Stendaler Straße — Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Bezirksbürgermeisterin Melina Schwanke setzen gemeinsam den ersten Spatenstich für den Baustart einer multifunktionalen Sportfläche mit vielseitigen Möglichkeiten,© Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert
Aus dem früheren Bolzplatz im Grünzug an der Stendaler Straße entsteht eine moderne, multifunktionale Sportanlage. Jugendliche waren an der Planung beteiligt.
Mit einem symbolischen Spatenstich haben Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Bezirksbürgermeisterin Melina Schwanke am Montag den Startschuss für ein neues Sportprojekt im Düsseldorfer Süden gegeben. Auf dem bisherigen Bolzplatz im Grünzug an der Stendaler Straße beginnt der Bau einer multifunktionalen Sportfläche, die vor allem jungen Menschen vielfältige Bewegungsangebote machen soll.
Besonders ist dabei nicht nur das Konzept, sondern auch der Weg dorthin: In zwei Beteiligungsverfahren in der Jugendfreizeiteinrichtung Z4 konnten Jugendliche ihre Ideen und Wünsche einbringen. Der Zuspruch war groß – und die Anregungen flossen direkt in den nun umgesetzten Planungsentwurf ein. Begleitet wurden die Verfahren von der Servicestelle Partizipation des Amtes für Soziales und Jugend sowie vom Jugendring.
„Sport und die Möglichkeit, diesen niedrigschwellig und in vielfältiger Weise auszuüben, sind der Landeshauptstadt ein großes Anliegen“, sagte Stadtdirektor Hintzsche beim Baustart. Seit neun Jahren errichte die Stadt in allen zehn Bezirken nach und nach solche Anlagen. Sieben seien bereits fertiggestellt, eine weitere werde aktuell in Gerresheim gebaut. Die Anlage in Hassels ist damit die neunte dieser Art. Hintzsche dankte der Bezirksvertretung 9 ausdrücklich für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Höhe von 115.000 Euro.
Auf einer Gesamtfläche von rund 1.200 Quadratmetern entsteht nun eine Anlage mit klarer Gliederung: Ein etwa 510 Quadratmeter großer Fitnessbereich wird mit einer Calisthenics-Anlage samt Kraftsportgeräten ausgestattet. Hinzu kommen eine Tischtennisplatte, eine Teqballplatte sowie eine rund 20 Meter lange Agility-Mini-Sprintstrecke. Der Fußballbereich bleibt erhalten, wird jedoch modernisiert: Auf rund 710 Quadratmetern werden zwei neue Tore sowie ein neuer Tennenbelag eingebaut. Auch die Wege zwischen den einzelnen Bereichen werden erneuert.
Als Treffpunkt und Ort zum Ausruhen sind zudem zwei überdachte Sitzmöglichkeiten mit integrierter Tribüne geplant. Die neue Sportfläche soll damit nicht nur Bewegung, sondern auch Aufenthalt und Begegnung ermöglichen.
Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben des Garten‑, Friedhofs- und Forstamtes, des Sportamtes und der Bezirksvertretung 9. Während das Gartenamt Planung, Gestaltung und Bauleitung übernimmt, steuert das Sportamt 115.000 Euro aus Haushaltsmitteln bei. Weitere 115.000 Euro kommen aus dem Budget der Bezirksvertretung. Die Bauzeit ist mit etwa zehn bis zwölf Wochen angesetzt.

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