Stadtsportbund Düsseldorf e.V. schaltet Onlinetool für die Sportraumvergabe frei

Peter Schwabe (Stadt­sport­bund Düsseldorf)

 

Am 01.September beginnt beim Stadt­sport­bund Düs­sel­dorf (SSB) ein neues Zeit­al­ter. Dann schal­tet der SSB die neue Online-Sport­raum­ver­gabe frei und macht die Suche nach einer Sport­halle oder einem Trai­nings­raum in Düs­sel­dorf ein­fach, schnell und transparent.

Gibt es einen freien Gym­nas­tik­raum in Ger­res­heim? Ist die Halle in Deren­dorf noch frei? Ab sofort kön­nen alle Düsseldorfer*innen auf der Inter­net­seite www.sportangebote- duesseldorf.de sehen, wie die 206 Spor­träume in der Stadt belegt sind und ob es noch freie Kapa­zi­tä­ten gibt, die von Ver­ei­nen, Betriebs­sport- und Hob­by­grup­pen ange­mie­tet wer­den kön­nen. Auch der Anmie­tungs-Antrag kann künf­tig mit weni­gen Klicks von Zuhause aus gestellt werden.

„Wir sind stolz, dass wir einen neuen Weg in der Sport­raum­ver­gabe ein­schla­gen kön­nen“, sagt SSB-Prä­si­dent Peter Schwabe, „mein Dank gilt dem gan­zen Team, dass die Corona-Zeit dafür genutzt hat, das lange ange­strebte Pro­jekt umzu­set­zen. In Zukunft kann ganz trans­pa­rent gese­hen wer­den, wie die Hal­len in Düs­sel­dorf belegt sind, wer was trai­niert und wo es noch freie Plätze gibt.“

Wer bis­her eine der Düs­sel­dor­fer Sport­hal­len nut­zen wollte, musste dafür einen schrift­li­chen Antrag beim SSB ein­rei­chen. Ab sofort geht das alles online. Auf der Home­page www.sportangebote-duesseldorf.de ist jeder­zeit der aktu­elle Bele­gungs­stand ein­seh­bar – samt Infor­ma­tio­nen dar­ü­ber, wer wann und wo trai­niert. So haben alle Ein­blick, ob es noch freie Hal­len­zei­ten in Düs­sel­dorf gibt. Mit weni­gen Klicks kann diese freie Zeit für den eige­nen Ver­ein oder die Hob­by­gruppe bean­tragt wer­den. Das neue Sys­tem soll auch Arbeits­zei­ten in den Büros des Stadt­sport­bun­des ein­spa­ren. Bis­her gehen die Anfra­gen nach Hal­len­zei­ten meist per E‑Mail oder Tele­fon ein, künf­tig kön­nen sich die Mitarbeiter*innen auf ihre Kern­auf­ga­ben konzentrieren.

Die Soft­ware bie­tet zudem die Mög­lich­keit aus den Bele­gungs­plä­nen mit einem Klick direkt auch auf die Inter­net­sei­ten von Ver­ei­nen und ande­ren Nut­zen­den zu gelan­gen und sich so über deren Ange­bote zu infor­mie­ren. Peter Schwabe: „Wir hof­fen, dass die Düsseldorfer*innen das neue Ange­bot schnell anneh­men und freuen uns auch über kon­struk­tive Verbesserungsvorschläge.“

Zah­len, Daten Fakten:

Der Stadt­sport­bund ver­wal­tet ins­ge­samt 206 städ­ti­sche Spor­träume, dar­un­ter eine Vier­fach­halle, 22 Drei­fach­hal­len, zwei Zwei­fach­hal­len, elf Groß­turn­hal­len und 113 Ein­fach­hal­len, 38 Gym­nas­tik­räume, neun Kraft­räume, vier Judo­räume, vier Tisch­ten­nis­räume sowie zwei wei­tere Räume. Der Ver­wal­tungs­auf­wand ist in den letz­ten Jah­ren enorm gestie­gen. 2002 gab es noch rund 800 ter­min­li­che Bele­gun­gen in den Düs­sel­dor­fer Sport­stät­ten, 2019 lag diese Zahl bereits bei 5559.

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