PHOTO POPUP FAIR No 8

Foto­Credit: Fabio Borquez

 

Am 14. Mai 2022 star­tet im stil­werk Düs­sel­dorf die achte Aus­gabe der Messe für zeit­ge­nös­si­sche Pho­to­gra­phie PHOTO POPUP FAIR. Auf 2000 qm zei­gen Photographen:innen und Photokünstler:innen von natio­na­lem und inter­na­tio­na­lem For­mat ihre Arbeiten.

Ter­min­lich sind wir auf Grund der vie­len Ver­schie­bung nun im Mai gelan­det. Wie­der ist es uns mit unse­ren Part­nern gelun­gen ein brei­tes und inter­es­san­tes, wie inspi­rie­ren­des Feld an erst­klas­si­gen Künst­le­rin­nen und Künst­lern an den Start zu brin­gen und unsere vie­len Side Events wer­den den Besu­chern ein ganz beson­de­res Erleb­nis in Mit­ten aus­ser­ge­wöhn­li­cher Pho­to­kunst berei­ten! ́, so ein ers­tes State­ment von Foun­der und Crea­tive Direc­tor Wolf­gang Sohn.

Fran­ziska Stün­kel zeigt Arbei­ten aus ihrer Serie ́COEXIST ́. Die Pho­to­künst­le­rin ist neben ihrer Arbeit als Pho­to­künst­le­rin vor allem als Fil­me­ma­che­rin bekannt. Mit ́Nah­schuss ́ gelingt der Fil­me­ma­che­rin 2021 ein ein­dring­li­cher Film, der mehr­fach aus­ge­zeich­net wurde. Dabei steht der Tiefe und Kom­ple­xi­tät in dem star­ken Spiel von Lars Eidin­ger und die nuan­cierte und über­zeu­gende Dar­stel­lung von Luise Heyer und Devid Strie­sow in nichts nach.

Eben­falls prä­sen­tiert die Messe auch eine ukrai­ni­sche Künst­le­rin. Anna Kali­ni­chenko stammt aus Pav­lo­grad und hat in Kiew stu­diert, lebte lange in Spa­nien und seit kur­zem in Düs­sel­dorf. Sie sagt; Á m 24. Februar 2022 hat das Leben für mich auf­ge­hört, für die ganze Ukraine. Jetzt hat mein Leben ein Vor­her und ein Nach­her, und ich lebe im Grunde in 2 par­al­le­len Wel­ten: dem Para­dies und dem Alb­traum. Ich weine jeden Tag um meine Fami­lie, um die Ukraine, um alle, die gelit­ten haben und noch lei­den ́. Die Ver­an­stal­ter stel­len der Künst­le­rin ein Fläche für Ihr Pro­jekt ́Wenn Fremde kom­men ́ zur Ver­fü­gung. Ihre Fotos zei­gen ver­las­sene Orte, an denen Men­schen ihr Leben genos­sen haben, aber plötz­lich flie­hen muss­ten. Sie möchte zei­gen, wie schön das Leben ist, wie schön die Men­schen sind — lächelnd, wei­nend vor Glück und nicht vor Schmerz, wie schön die Welt ohne Bom­ben und Pan­zer ist, und schließ­lich, wie viel die Ukraine zahlt, um ihren Frie­den wiederzubekommen.

In der PHOTO POPUP FAIR Con­tent Area wer­den täg­lich mehr­mals inter­es­sante Artist­Talks statt­fin­den und Bli­cke hin­ter die Kulis­sen und Kon­zepte der Künstler:innen offen legen. Ter­mine wer­den bekannt gege­ben und sind auf der Web­seite zu finden.

Die PPUF wid­met sich in einer Lounge eben­falls dem immer stär­ker in den Vor­der­grund tre­ten­den Thema NFT und gibt den Besucher:innen einen Live Ein­blick in die für alle noch sehr abs­trakte Thematik.

́FUCK IT! –– I’M ALIVE ́ Brust­krebs ver­än­dert alles. Für Betrof­fene ist er ein Schlag und reißt sie aus dem Leben – und dann keh­ren sie zurück. Genau das por­trai­tiert ́FUCK IT! –– I’M ALIVE ́: Die Kämp­fe­rIn­nen und Über­le­ben­den. Iris Edin­ger gibt als freie Foto­gra­fin dem Pro­jekt sei­nen künst­le­ri­schen Aus­druck und die PPUF unter­stützt diese Initia­tive und das Pro­jekt mit Sichtbarkeit.

Neben vie­len inter­na­tio­na­len Künstler:innen, wie der deutsch japa­ni­sche Mul­ti­me­dia­künst­ler Kanjo Take, den Argen­ti­nier Fabio Bor­quez, zeigt die Fair auch bekannte Gesich­ter aus Düs­sel­dorf wie u.a. Dr. Geor­gia Ort­ner, Frank Durst­hoff, Chris­toph Michae­lis, Hojabr Riahi, Rü­di­ger Schr­a­der und Hart­mut Ahlers.

Für Freunde der schwarz weiss Pho­to­gra­phie zeigt die PPUF 12 Künstler:innen, die bereits mit gro­ßen Stre­cken in dem Fine Art Maga­zin SWAN ver­tre­ten waren.

Ein Aus­zug aus der Leica ́Hall of Fame ́ mit aus­ser­ge­wöhn­li­chen Arbei­ten ist ebenso zu sehen, wie ein Live Shoo­ting mit dem CANON Pho­to­gra­phen Sascha Hüt­ten­hain. CANON Bran­chen­ken­ner Mar­tin Wie­ser gibt Ein­bli­cke in die neue Kamera Tech­no­lo­gie und bie­tet den Besu­chern ein Touch and Try zum Shooting.

Beson­ders groß­for­ma­tige Arbei­ten, aus sei­ner Serie ́Black­fo­rest ́ zeigt der inter­na­tio­nal bekannte und mehr­fach aus­ge­zeich­nete Pho­to­graph Erik Chmil.

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