Gedenken an die Opfer der Proteste im Iran vor dem Düsseldorfer Rathaus

Zum Gedenken an die vielen Opfer der Proteste im Iran hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (l.) am Montagabend, 26. Januar 2026, zu einer Gedenkveranstaltung © Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin

Zum Geden­ken an die vie­len Opfer der Pro­teste im Iran hat Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (l.) am Mon­tag­abend, 26. Januar 2026, zu einer Gedenk­ver­an­stal­tung © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Melanie Zanin

 

Mit einer Gedenk­ver­an­stal­tung auf dem Markt­platz vor dem Rat­haus hat die Stadt Düs­sel­dorf am Mon­tag­abend der Opfer der Pro­teste im Iran gedacht. Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler hatte zu der Kund­ge­bung ein­ge­la­den, an der zahl­rei­che Men­schen teil­nah­men, dar­un­ter viele Ira­ner aus Düs­sel­dorf sowie Ver­tre­ter aus Poli­tik und Stadtgesellschaft.

Im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung stand eine Schwei­ge­mi­nute vor dem Rat­haus. Zuvor erin­ner­ten musi­ka­li­sche Bei­träge, ein Gedicht­vor­trag und per­sön­li­che Worte an die Men­schen, die im Zuge der Pro­teste gegen das ira­ni­sche Regime ihr Leben ver­lo­ren haben oder ver­folgt wur­den. Auch die Olym­pia­teil­neh­me­rin Reyha­neh Amor schil­derte ihre Ein­drü­cke und Erfahrungen.

In sei­ner Anspra­che betonte Kel­ler die lang­jäh­rige Soli­da­ri­tät Düs­sel­dorfs mit der ira­ni­schen Pro­test­be­we­gung. Die Stadt stehe an der Seite der­je­ni­gen, die für Frei­heit, Men­schen­rechte und einen poli­ti­schen Wan­del ein­tre­ten. Beson­ders gedachte er der Toten sowie der Ange­hö­ri­gen, die unter Repres­sion, Haft und Gewalt leiden.

Zum Abschluss der Gedenk­ver­an­stal­tung ent­zün­de­ten die Teil­neh­mer Ker­zen auf dem Markt­platz. Die Kund­ge­bung ver­stand sich nicht nur als stil­les Erin­nern, son­dern auch als öffent­li­ches Zei­chen der Ver­bun­den­heit mit den Men­schen im Iran und ihrem Ein­satz für demo­kra­ti­sche Rechte.

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