Ford Fiesta vor der Ober­kas­se­ler Brü­cke ©cam­bio CarSharing

 

Der Car­Sha­ring-Anbie­ter cam­bio star­tet ab sofort in Düs­sel­dorf und löst das bis­he­rige Ange­bot von stadt­mo­bil ab. Ins­ge­samt ste­hen den Kun­din­nen und Kun­den 45 Fahr­zeuge zur Ver­fü­gung, das Sta­ti­ons­netz wird teil­weise über­nom­men und erwei­tert. Vom Klein­wa­gen bis zum Trans­por­ter ist das Ange­bot breit auf­ge­stellt – die Car­Sha­ring-Flotte besteht zu Beginn aus 35 Ford Fiesta, vier Ford Focus, vier Citroën Ber­lingo sowie zwei Ford Tran­sit. Ein ein­ge­schränk­tes Geschäfts­ge­biet gibt es nicht, eine Fahrt zum Mö­bel­haus ist genauso mög­lich wie eine Urlaubs­fahrt mit der gan­zen Fami­lie nach Holland.

„Wir möch­ten unse­ren Kun­din­nen und Kun­den vom Start weg ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot bie­ten“, sagt Tanya Bull­mann de Car­valho dos San­tos, Pro­jekt­lei­te­rin und Pro­ku­ris­tin von cam­bio Rhein­land. „Die Fahr­zeug­aus­wahl spie­gelt dabei die Fahrt­an­lässe wie­der. So kön­nen wir immer genau die Auto­größe anbie­ten, wel­che gerade gebraucht wird – zum Bei­spiel für den Groß­ein­kauf oder den Umzug.“ Die Car­Sha­ring-Fahr­zeuge wer­den mit einer Kun­den­karte oder per App geöff­net, der Fahr­zeug­schlüs­sel befin­det sich im Innenraum.

Bis­he­rige Sta­tio­nen von stadt­mo­bil wur­den teil­weise über­nom­men und von cam­bio erwei­tert. Ins­ge­samt sind so 16 Car­Sha­ring-Sta­tio­nen im Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­biet ent­stan­den. Hier kön­nen die Fahr­zeuge nach vor­he­ri­ger Buchung abge­holt wer­den. Durch den reser­vier­ten Stell­platz ent­fällt die Park­platz­su­che nach Fahr­tende. Die Sta­tio­nen sind über zehn Stadt­teile ver­teilt. Ver­füg­bar ist das Ange­bot in Bilk, Deren­dorf, Düs­sel­tal, Flin­gern Nord, Fried­richs­stadt, Ober­bilk, Ober­kas­sel, Pem­pel­fort, der Stadt­mitte und Unter­bilk. „Mit­tel­fris­tig pla­nen wir den wei­te­ren Aus­bau des Sta­ti­ons­net­zes im Stadt­ge­biet“, erklärt Bull­mann de Car­valho dos Santos.

Die Stadt­re­gie­rung begrüßt den Start des neuen Car­Sha­ring-Ange­bots in der Lan­des­haupt­stadt. „Ich freue mich über das neue, viel­fäl­tige Fahr­zeug-Ange­bot von cam­bio Car­Sha­ring in Düs­sel­dorf. Um den öf­fent­li­chen Raum zu ent­las­ten und den Kli­ma­schutz zu stär­ken brau­chen wir eine gute Car­Sha­ring-Infra­struk­tur in unse­rer Stadt“, erklärt die Bür­ger­meis­te­rin Clara Ger­lach. „Car­Sha­ring ist für viele Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eine Alter­na­tive zum eige­nen Auto, bei gleich­zei­ti­gem Umstieg auf das Fahr­rad und den ÖPNV.“

Um die Fahr­zeuge nut­zen zu kön­nen, mel­den sich Inter­es­sierte über die Web­site (www.cambio-carsharing.de) an. Anschlie­ßend folgt eben­falls online die Vali­die­rung des Füh­rer­scheins. Alter­na­tiv besteht die Mög­lich­keit, sich per­sön­lich vor Ort bei den Ver­triebs­stel­len am Haupt­bahn­hof (Kun­den­cen­ter Rhein­bahn), der Alt­stadt (Kun­den­cen­ter Rhein­bahn Hein­rich-Heine-Allee) und in Bilk (Umwelt-Zen­trum) zu validieren.

Für Geschäfts­kun­den, die ihre betrieb­li­che Mobi­li­tät über Car­Sha­ring orga­ni­sie­ren wol­len, gibt es Tarife, die zu den üb­li­chen Nut­zungs­zei­ten unter der Woche güns­ti­ger sind. Privatkunden

kön­nen zwi­schen drei Tari­fen nach jewei­li­gem Fahr­be­darf wäh­len, für Stu­die­rende gibt es eigene Kon­di­tio­nen, das Fah­ren ist bereits ab 18 möglich.

Zum­Start­bie­tet­cam­bio­ei­ne­Son­der­ak­ti­onfü­ral­leIn­ter­es­sen­ten: Die­An­mel­dun­gist­bis­zum 30. Juni 2021 kos­ten­frei (sonst 30 Euro). Stu­die­rende zah­len gene­rell keine Anmeldegebühr.

Zudem gibt es den Umwelt­ver­bund-Rabatt: Wer ein eTi­cket für den öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr besitzt, erhält bei Anmel­dung bis Ende Juni dau­er­haft zehn Pro­zent Rabatt auf den Zeit­preis in den Tari­fen BASIS, AKTIV oder COMFORT. „Wir sehen uns als Ergän­zung zum öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr und wol­len dann zum Ein­satz kom­men, wenn der Weg zu Fuß oder mit dem Fahr­rad zu weit ist und die Bahn oder der Bus nicht infrage kommt“, so Bull­mann de Car­valho dos Santos.

 

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