Ricarda Hinz und Wolf­gang Rol­s­ho­ven Foto: LOKALBÜRO

 

Auch die Düs­sel­dor­fer Jon­ges wer­den jetzt zum Unter­stüt­zer des Evo­lu­ti­ons­we­ges im Düs­sel­dor­fer Nord­park. Sie über­neh­men die Schild­pa­ten­schaft auf dem sieb­ten von ins­ge­samt 20 Schil­dern auf dem 460 Meter lan­gen Pfad. Damit sind die Jon­ges der 18. Spon­sor (geför­dert wird jedes Schild mit 150 Euro Jah­res­bei­trag) die­ses beson­ders lehr­rei­chen Stü­ckes über die Ent­wick­lung des Lebens auf unse­rem Pla­ne­ten. Die Schil­der auf dem vom “Düs­sel­dor­fer Auf­klärungs­dienst” initi­ier­ten und orga­ni­sier­ten Evo­lu­ti­ons­weg erklä­ren anschau­lich, wie die Erde und alles Leben auf ihr ent­stan­den ist.

Das Kon­zept des Wegs ist so genial wie ein­fach: 20 Schil­der infor­mie­ren auf einer Länge von 460 Metern über die 4,6 Mil­li­ar­den Jahre dau­ernde Erd­ge­schichte. Damit ent­spricht jeder Meter des Wegs 10 Mil­lio­nen Jah­ren und der Besu­cher kann die unfass­ba­ren zeit­li­chen Dimen­sio­nen auch sinn­lich wahrnehmen.

Los geht es, als die Erde noch ein hei­ßer Feu­er­ball ist. Die ers­ten Spu­ren des Lebens ent­wi­ckeln sich schon recht bald, lange bevor kom­ple­xere Lebens­for­men den Sprung aus dem Was­ser aufs Land wagen. Beein­dru­ckend ist, dass das Leben auf der Erde gleich mehr­mals fast gänz­lich aus­ge­löscht wird, die Evo­lu­tion aber immer wie­der einen Aus­weg fin­det. An einem der letz­ten Schil­der ler­nen wir, dass die Dino­sau­rier erst „6,5 Meter vor heute“ aus­star­ben und Platz für die Säu­ge­tiere mach­ten. Für den moder­nen Men­schen blei­ben in die­sem Maß­stab ledig­lich die letz­ten drei Zen­ti­me­ter. Stau­nend fällt am Ziel der Blick zurück mit der Erkennt­nis, dass auch wir uns in die lange, unun­ter­bro­chene Kette von Leben ein­rei­hen und uns des­halb viel­leicht nicht ganz so wich­tig neh­men sollten.

Der Evo­lu­ti­ons­weg wurde 2020 neu ange­legt. Er beginnt links vom Aqua­zoo-Löbb­ecke-Museum und ver­läuft ent­lang der Eng­län­der­wiese in Rich­tung Rot­ter­da­mer Straße am Rhein. Füh­run­gen kön­nen Sie an jedem ers­ten Sonn­tag jedes Monats um 12 Uhr für Kin­der und um 14 Uhr für Erwach­sene Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Seien Sie ein­fach zu die­sen Zei­ten am ers­ten Schild. Die nächs­ten Füh­run­gen fin­den am 2. Januar statt. Natür­lich lässt sich der Evo­lu­ti­ons­weg auch jeder­zeit auf eigene Faust abschreiten.

Alle Ter­mine fin­den sich auch immer auf: www.aufklärungsdienst.de

Text: Ingo Orth

Ricarda Hinz und Wolfgang Rolshoven Foto: LOKALBÜRO
Ricarda Hinz und Wolfgang Rolshoven Foto: LOKALBÜRO