In den Diken ©Ten Brinke

 

Der nie­der­län­di­sche Inves­tor Ten Brinke rea­li­siert In den Diken auf dem ehe­mali- gen Stand­ort einer KFZ-Halle, des bestehen­den Fress­napf­mark­tes und den bishe- rigen Büroräu­men des Ver­bands Deut­scher Groß­bä­cker ein neues Quar­tier mit 106 frei­fi­nan­zier­ten Wohn­ein­hei­ten für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen, einer Tief­ga­rage mit 90 PKW- und über 300 Fahr­rad­stell­plät­zen, einen neuen Fress­napf­markt sowie neue Büroräume für den Ver­band Deut­scher Groß­bä­cker. Geplant wurde der Stadt- bau­stein In den Diken durch das Büro pink­ar­chi­tek­tur, das bereits gemein­sam mit Ten Brinke auch das Quar­tier Nörd­li­che West­fa­len­straße erfolg­reich ent­wi­ckelt hat. „Wir freuen uns, dass wir mit die­ser neu­es­ten Quar­tiers­ent­wick­lung, direkt neben unse­ren bei­den Quar­tie­ren in der West­fa­len­straße, auch In den Diken wesent­lich zur posi­ti­ven Ent­wick­lung des Stadt­teils Rath bei­tra­gen kön­nen“, so Pro­jekt­lei­ter Tobias Wen­dorf von der Firma Ten Brinke.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler wür­digte beim Spa­ten­stich für das Vor­ha­ben In den Diken beson­ders, dass „durch Ver­dich­tung und Bebau­ung ehe­ma­li­ger Ge- wer­be­areale wert­volle Flächen zum Leben, Woh­nen und Arbei­ten gewon­nen wer- den, die es gleich­zei­tig ermög­li­chen, städ­ti­sche Grün- und Frei­räume für die Bür­ger unan­ge­tas­tet zu lassen.“

Die Gebäu­de­for­ma­tion ergänzt die vor­han­dene Block­rand­be­bau­ung durch einen fünf­ge­schos­si­gen Bau­kör­per ent­lang der Straße In den Diken bis zur Bochu­mer Straße, wo ein sechs­ge­schos­si­ger Kopf­bau den Abschluss bil­det. Im ruhi­gen In- nen­hof befin­den sich acht zwei­ge­schos­sige Town­hou­ses. Durch die Beto­nung der Trep­pen­häu­ser und eine unter­schied­li­che Gestal­tung in der Putz­struk­tur wer­den trotz einer durch­gän­gi­gen Fas­sade ein­zelne Häu­ser ables­bar. Der Kopf­bau unter- schei­det sich durch eine Bos­sie­rung von der Fas­sade der Rie­gel­be­bau­ung. „Wich­tig war für uns, die bis­her auf­ge­ris­sene städ­ti­sche Struk­tur an die­ser Stelle zu schlie- ßen. Der grüne Platz am Kopf des Grund­stücks ver­leiht dem öf­fent­li­chen Raum zu- dem eine schöne Auf­ent­halts­qua­li­tät“, erläu­tert der Archi­tekt Tho­mas Pink, Ge- schäfts­füh­rer von pinkarchitektur.

Errich­tet wird das Quar­tier in zwei Bau­ab­schnit­ten. Im Früh­jahr 2022 erfolgte der Abriss der alten KFZ-Halle mit anschlie­ßen­der Auf­be­rei­tung sämt­li­cher Alt­las­ten- und Boden­kon­ta­mi­na­tio­nen. In die­sem Abschnitt haben bereits auch die Funda- ment- und Roh­bau­ar­bei­ten für den neuen Fress­napf­markt und einen Teil der Woh- nun­gen begon­nen. Nach Über­gabe an den Mie­ter wer­den im zwei­ten Abschnitt die Tief­ga­rage mit dem Groß­teil der Woh­nun­gen und den Bürorä­um­lich­kei­ten reali- siert. Ten Brinke plant eine schlüs­sel­fer­tige Über­gabe an den spä­te­ren Bestands- hal­ter Indus­tria Woh­nen GmbH im Som­mer 2024. Max von Putt­ka­mer, Pro­ku­rist bei der Indus­tria Woh­nen GmbH erklärt dazu: „Bereits im Novem­ber 2020 haben wir das Pro­jekt für unse­ren Spe­zi­al­fonds Indus­tria Woh­nen Deutsch­land VI erwor­ben. Nun freuen wir uns, dass der Bau beginnt und die Pläne For­men anneh­men. Mit Ten Brinke arbei­ten wir seit Jah­ren bei zahl­rei­chen Pro­jek­ten eng und ver­trau­ens­voll zusammen.“

Auch das wei­tere Umfeld des Pro­jek­tes erfährt eine Auf­wer­tung. Zeit­gleich mit dem Spa­ten­stich In den Diken wurde die Erklärung zur Umset­zung einer Durch­we­gung zwi­schen dem Quar­tier Nörd­li­che West­fa­len­straße, dem Aldi-Markt in der Bochu- mer Straße und dem neuen Stadt­bau­stein In den Diken unter­zeich­net. Damit wird der lang gehegte Wunsch nach direk­ter Zugäng­lich­keit erfüllt. Die Durch­we­gung soll bereits in den kom­men­den Mona­ten bau­lich umge­setzt werden.