Groß­brand am Höhe­weg auf der Automeile

 

UPDATE:

Ein Brand in einem Gewer­be­be­trieb in Flin­gern-Süd hat am Frei­tag­mit­tag einen Groß­ein­satz der Düs­sel­dor­fer Feu­er­wehr aus­ge­löst. Ein Mensch wurde bei dem Feuer schwer ver­letzt und musste per Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik gebracht wer­den. Rund 100 Ein­satz­kräfte waren im Ein­satz, ehe die Lösch­ar­bei­ten am frü­hen Abend abge­schlos­sen wer­den konnten.

Starke Rauch­ent­wick­lung schon auf der Anfahrt
Gegen 14 Uhr gin­gen bei der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf meh­rere Not­rufe wegen eines Bran­des in einem Gewer­be­be­trieb am Höher­weg ein. Schon wäh­rend der Anfahrt bemerk­ten die ers­ten Ein­satz­kräfte eine starke Rauch­ent­wick­lung und for­der­ten umge­hend wei­tere Kräfte zur Unter­stüt­zung an. Im Werk­statt­be­reich des Betriebs stan­den aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che drei Fahr­zeuge in Flam­men, dar­un­ter auch ein E‑Auto.

Men­schen­ret­tung und Brand­be­kämp­fung lie­fen parallel
Der Ein­satz­lei­ter ord­nete sofort die Ret­tung von Per­so­nen aus dem Gebäude sowie die Bekämp­fung des Feu­ers an. Alle Men­schen konn­ten von den Kräf­ten recht­zei­tig in Sicher­heit gebracht wer­den. Da die Gefahr bestand, dass sich das Feuer auf umlie­gende Gebäu­de­teile aus­brei­tet, schütz­ten die Ein­satz­kräfte auch benach­barte Gebäude. Dafür kamen zwei Dreh­lei­tern sowie meh­rere Trupps unter Atem­schutz mit Strahl­roh­ren zum Ein­satz. Dem schnel­len und koor­di­nier­ten Vor­ge­hen der Feu­er­wehr ist es zu ver­dan­ken, dass sich der Brand nicht wei­ter aus­brei­ten konnte.

Ein Schwer­ver­letz­ter, War­nung vor Geruchsbelästigung
Bei dem Brand wurde ein Mensch schwer ver­letzt. Der Ret­tungs­dienst ver­sorgte die Per­son noch vor Ort, ehe ein Ret­tungs­hub­schrau­ber sie in eine Spe­zi­al­kli­nik brachte. Wegen der star­ken Rauch­ent­wick­lung warnte die Feu­er­wehr zwi­schen­zeit­lich die Anwoh­ner vor mög­li­cher Geruchs­be­läs­ti­gung durch Rauchniederschlag.

Auf­wen­dige Nach­lösch­ar­bei­ten bis in den Abend
Um den Brand voll­stän­dig zu löschen, muss­ten die Ein­satz­kräfte Teile des Daches öff­nen. Ver­steckte Glut­nes­ter bekämpfte die Feu­er­wehr in enger Abstim­mung mit dem städ­ti­schen Umwelt­amt mit Schaum­mit­teln. Zur Ent­rau­chung des Gebäu­des kamen zudem spe­zi­elle Hoch­leis­tungs­lüf­ter zum Ein­satz. Wegen der Größe des Gebäu­des zogen sich die Lösch­ar­bei­ten über meh­rere Stun­den hin, konn­ten aber noch in den frü­hen Abend­stun­den abge­schlos­sen wer­den. Am Abend führte die Feu­er­wehr eine abschlie­ßende Brand­nach­schau durch.

Rund 100 Ein­satz­kräfte im Einsatz
Ins­ge­samt waren etwa 100 Kräfte von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst vor Ort, dar­un­ter zahl­rei­che ehren­amt­li­che Hel­fer der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr. Nach rund sechs Stun­den konnte die Ein­satz­stelle an den Betrei­ber des Betriebs über­ge­ben wer­den. Die Brand­ur­sa­che ist wei­ter­hin unklar, die Ermitt­lun­gen dazu hat die Poli­zei übernommen.

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